einfach gefühlvoll – das andere Weihnachtsgeschenk

DAS ANDERE WEIHNACHTSGESCHENK

In der Vorweihnachtszeit –  zwischen Weihnachtsbüchern, Zetteln,  To-Do-Listen  und Zeitplänen – ganz geschäftig tätig und sinnentfremdend hetzend,  fiel mir ein Spruch  in die Hände, den ich offensichtlich vor Jahren für mich, für uns, für später aufgeschrieben habe. Da geht es um ein Geschenk, das wir anderen oder uns selber schenken können, das nichts kostet, dennoch viel guten Sinn in sich trägt:

Einem Menschen vergeben heißt nicht, das, was er getan hat, für ungeschehen erachten, nicht wahrnehmen wollen oder schlicht vergessen. Vergeben kann unter Umständen bedeuten, gerade nicht zu vergessen.

Vergeben heißt:  Den Menschen annehmen ohne einen Einwand zuzulassen, der sich auf Vergangenes bezieht.Vergebung heißt nicht das Ja zu einem vergangenen Geschehen, wohl aber das Ja zu einem Menschen mit seiner vergangenen Geschichte.

Fangen wir doch bei uns an, uns zu vergeben –  für den Fall, dass wir etwas für  uns Wesentliches in irgendeiner Weise  verbockt haben!  Dann schaffen wir das auch bei anderen – ganz einfach! Wer hat Erfahrung damit?

 

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